Ich interessiere mich für eines dieser Tiere, was nun?

Zunächst einmal freut es uns sehr, dass Sie auf einen unserer Schützlinge aufmerksam wurden.

Je nach Tierart verläuft der Vermittlungsablauf etwas verschieden. Doch eins haben alle Vermittlungen gemeinsam:

1. Selbstauskunft: hier
Zu Beginn der Vermittlungsphase bitten wir Sie, unsere Selbstauskunft wahrheitsgemäß auszufüllen und uns diese wieder zukommen zu lassen. Anhand dieser Eckdaten gewinnen wir einen groben Einblick und können sie bestmöglich beraten.

2. Vorkontrolle:
Erscheinen Sie uns für eine Tierhaltung  geeignet, so erfolgt eine Vorkontrolle. Das heißt jemand unseres Teams oder ein anderer Tierschutzverein kommt bei Ihnen vorbei und schaut sich das neue Umfeld, in der das Tier leben soll, an. Zudem können bei diesem Besuch alle offenen Fragen geklärt, sowie die weitere Organisation geplant werden.
Bei diesem Besuch geht es uns nicht darum, ob Staub gewischt  oder ob klinisch rein geputzt wurde.   Wir  wollen "nur" wissen, wo unsere Schützlinge leben werden.

3. Einzug:
Sind die Selbstauskunft und die Vorkontrolle positiv, so darf das Tier bei Ihnen einziehen.
Unsere Tiere werden mit einem Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Wir sind auch nach einer Vermittlung immer mit Rat und Tat für Sie da.

 

 

HUNDE


Pflegestelle mit Option auf Endstelle:
Unsere Hunde befinden sich zum größten Teil noch im Hopeland/ Bosnien. Da sich dadurch ein Kennenlernen als schwierig gestaltet, bieten wir jedem unserer Adoptanten an, vorerst als Pflegestelle zu fungieren.
Das heißt, der Hund zieht als Pflegehund ein und Sie als Interessent haben die Möglichkeit, den Hund kennenzulernen. Die Kennenlernphase beträgt maximal 2 Wochen, da es sonst unfair gegenüber dem Hund wäre, wenn er wieder ausziehen sollte.
Wir kennen all unsere Hunde persönlich und können somit schon eine grobe Aussage treffen, ob der gewünschte Hund in die Familie passt oder ob ein andere Hund die besser Wahl wäre.
Wenn die Chemie nicht stimmt ist jedoch für uns wichtig, dass der Hund bis zur endgültigen Vermittlung in der Familie bleiben darf. Denn wir wollen ungern, dass der Hund ständig aus der gewohnten Umgebung gerissen wird. Im Akutfall nehmen wir  den Hund selbstverständlich zurück.

Besuch des Hundes auf einer Pflegestelle:

Befindet sich der Hund bereits auf einer Pflegestelle in Deutschland, so kann dieser gerne besucht werden.
Stimmt die Chemie und sie möchten den Hund adoptieren, steht einem Auszug nichts mehr im Wege (Verfahren 1-3)

Je nach Dauer des Aufenthalts in der Pflegefamilie, baut der Hund eine enge Bindung zu dieser auf. Daher kann es sinnvoll sein, dass Sie vor dem Auszug, den Hund ein paar mal besuchen oder Gassi gehen, damit der Hund sie besser kennenlernt und ihm der Auszug leichter fällt.

 

KATZEN

Das Wichtigste bei der Adoption einer Katze ist, dass sie nicht als Einzelkatze gehalten werden. Katzen brauchen Artgenossen, damit sie ihr ausgeprägtes Sozialverhalten ausleben können.  Das kann kein Mensch ersetzen. Es gibt Ausnahmen bei älteren Katzen, die keine weiteren Artgenossen dulden. Unsere Kitten ziehen aber niemals als Einzelkatze aus.


Pflegestelle mit Option auf Endstelle:

Wir kooperieren seit einiger Zeit mit einem Tierschutzverein in Südtirol. Da Sie die Katze nicht kennenlernen können, gilt das selbige Verfahren wie bei unseren Hunden.

Besuch der Katze auf der Pflegestelle:

Wir ziehen oft verwaiste Kätzchen groß oder es befinden sich aus verschiedenen Gründen Katzen in unserer Obhut.
Diese können nach Terminabsprache gerne auf der jeweiligen Pflegestelle kennengelernt werden.

Besitzen Sie schon eine vorhandene Katze, so nehmen wir unsere Katze natürlich wieder zurück, falls die Vergesellschaftung nicht funktioniert.